Gleichbehandlungsgrundsatz

Was versteht man unter dem allgemeinen arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz?

Der allgemeine arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz verpflichtet den Arbeitgeber im Rahmen der Aufstellung abstrakter Regeln, einzelne Mitarbeiter oder Gruppen von Mitarbeitern in vergleichbarer Lage nicht ohne sachlichen Grund ungleich zu behandeln. Verstößt der Arbeitgeber gegen diese Pflicht, können vergleichbare Mitarbeiter verlangen, ebenso behandelt zu werden. Er insbesondere aus § 242 BGB „Treu und Glau­ben“ her­ge­lei­tet. In der Praxis ist der allgemeine arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz insbesondere bei der Gewährung von freiwilligen Sondervergütungen von Bedeutung.

Erfahren Sie mehr zum allgemeinen arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz auf unserem Betriebsratsseminar ArbR 1  (Allgemeines Arbeitsrecht Teil 1). Diese Grundlagenseminar vermittelt Ihnen alle Grundlagen, die sie für die weiteren Grundlagenseminare ArbR 2 und 3 benötigen. Zielgruppe dieses Seminars sind alle Betriebsratsmitglieder, da es sich um ein Grundlagenseminar handelt.

  • Betriebsratwissen
  • Arbeitsrecht
  • § 242 BGB
  • Kündigungsfristen für Arbeitnehmer
  • ein interessanter Diskussionsbeitrag zu ungleichen Löhnen in der FAZ hier (externer link, nur um auch weitere Aspekte der Diskussion aufzuzeigen, die man im Laufe des Seminars diskutieren könnte und überlegen kann, welche Position man als Betriebsrat dazu einnimmt.)

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